BN KREISGRUPPE Erlangen BEI GROSSDEMONSTRATION PARALLEL ZUR GRÜNEN WOCHE IN BERLIN

Am vergangenen Samstag demonstrierten in Berlin parallel zur Grünen Woche 18.000 Menschen gegen industrielle Tierhaltung, Gentechnik im Essen und die immer stärker werdende Marktmacht von Agrar- und Lebensmittelkonzernen.

Mit dabei waren auch zahlreiche Landwirte, die die Demonstration mit rund 130 Treckern anführten.

27.01.2017

Vor Ort waren auch der Geschäftsführer der BN-Kreisgruppe Erlangen Reinhard Scheuerlein und weitere Teilnehmer aus der Stadt Erlangen und dem Landkreis Erlangen-Höchstadt, die gemeinsam mit einem Bus angereist waren.

„Das Jahr 2017 ist entscheidend, um Bauernhöfe gegenüber Agrarfabriken besser zu stellen. Die EU-Subventionen müssen konsequent in Richtung bäuerliche Landwirtschaft, umweltverträgliche Produktion und artgerechte Tierhaltung ausgerichtet werden“, sagte Hubert Weiger, Landesvorsitzender
des BUND Naturschutz, auf der Demonstration.
Der Protest richtete sich auch gegen das geplante Freihandelsabkommen CETA, das die bäuerliche Landwirtschaft bedroht.

„Zum Schutz unserer bäuerlichen Landwirtschaft braucht es eine verstärkte Förderung regionaler Vermarktungsstrukturen, und eine Kennzeichnung für Fleisch aus bäuerlicher und artgerechter Tierhaltung nach dem Vorbild der Eierkennzeichnung“, so BN-Kreisvorsitzender Herbert Fuehr.
In einer neuen Agrarposition hat der BUND Naturschutz konkrete Vorschläge für die Landwirtschaft in Bayern vorgelegt, die unter https://www.bund-naturschutz.de/landwirtschaft/agrarpolitik.html abgerufen werden kann.

Hier gibt es Bilder von der Demo

Weitere Informationen zur Demo: https://www.bund.net/

Neues aus der Kreisgruppe

Titelbild Mitgliederzeitschrift 2017/1

Die Mitgliederzeitschrift 1/2017 der Kreisgruppe Erlangen erhalten Sie hier als  PDF - Dokument.

Ausbau des Frankenschnellwegs

Liebe Mitglieder und Freunde des BUND Naturschutz,

schon seit Langem beschäftigen die Pläne zum kreuzungsfreien Ausbau des Frankenschnellwegs den BUND Naturschutz in Nürnberg.
Umfangreiche Informationen finden Sie unter www.frankenschnellweg-stoppen.de

Nachdem die Planer zugeben mussten, dass sich durch die geplanten Maßnahmen auch das Verkehrsaufkommen auf dem Frankenschnellweg in Fürth und Erlangen erhöht, müssen die Pläne nun auch dort ausgelegt werden. Alle Erlanger Bürgerinnen und Bürger können darin Einsicht nehmen und Einwendungen gegen die Pläne erheben.