Volksbegehren zur Rettung von Bienen und Artenvielfalt

Der BUND Naturschutz unterstützt das Volksbegehren zur Rettung von Bienen und Artenvielfalt. Damit das Volksbegehren Erfolg hat, müssen sich zwischen 31. Januar und 13. Februar 2019 eine Million bayerische Bürger auf dem Rathaus dafür eintragen.

Volksbegehren Artenvielfalt
13.01.2019

Gleich zu Jahresbeginn wartet die Herausforderung des Volksbegehrens Artenvielfalt auf uns.
Am 31.01.
startet der Eintragungszeitraum für das Volksbegehren Artenvielfalt. Bis 13.02.2019 müssen sich rund eine Millionen Menschen in den Rathäusern eintragen, um das Volksbegehren zum Erfolg zu führen. Online ist eine Eintragung nicht möglich!

Ihre Eintragungsstätte finden Sie hier: https://rathausfinder.volksbegehren-artenvielfalt.de/
Für Erlangen gibt es mehrere Eintragungsorte, Termine auch am Abend und am Samstag.

In ganz Bayern haben sich flächendeckend Aktionskreise gegründet, bei denen viele Ehrenamtliche des BUND Naturschutz mitwirken. Informationen zu den Aktionskreisen erhaltet ihr auf der Bündniswebsite: www.volksbegehren-artenvielfalt.de.

Wer in Erlangen aktiv werden möchte, z.B.an Infoständen oder beim Verteilen von Infomaterial, trägt sich bitte hier in die Mailingliste ein.

Das Bündnis sucht weiterhin viele Freiwillige, die als Rathausheld*innen während des Eintragungszeitraums Menschen von der Straße in die Rathäuser lotsen. Dafür kann man sich über die Aktionskreise melden, oder sich auf der Website des Bündnisses eintragen: https://volksbegehren-artenvielfalt.de/rathauslotse-werden/

Warum ist das Volksbegehren nötig?

In Bayern gehen viele Tier- und Pflanzenarten massiv in ihrem Bestand zurück oder sterben sogar aus. Besonders betroffen sind Insekten, die um ca. 75 % zurückgegangen sind. Jeder, der mit dem Auto unterwegs ist, erlebt diesen Bestandsrückgang: Während früher die Windschutzscheibe mit toten Insekten bedeckt war, kann man heute wochenlang fahren ohne das Fenster zu putzen. Der Rückgang der Insekten verläuft zeitgleich mit dem Rückgang blühender Wiesen und anderer natürlicher Lebensräume, welche die Insekten für Nahrung und Fortpflanzung benötigen. Darunter leiden auch alle Insektenfresser, allen voran viele Vogelarten. Dieser Rückgang ist nicht nur ein Verlust unserer Lebensqualität, sondern eine eine konkrete Gefahr für unsere Zukunft. Denn wenn das Zusammenspiel zwischen der Pflanzen- und Tierwelt und dem Menschen gestört wird, wird vieles, was wir heute als selbstverständlich erachten, in Zukunft nicht mehr möglich sein– allem voran die natürliche Bestäubung der Pflanzen durch Insekten.

Ausführliche Informationen gibt es hier.

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